Qualitätssiegel

Erfahren Sie mehr über die Qualitäts- und Prüfsiegel unserer Produkte:
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QUL - Qualitätsverband umweltverträglicher Latexmatratzen Das Material "Naturlatex" von Synthese-Latex aus Erdöl zu unterscheiden ist für den Laien unmöglich. Oft wird der teuere Latex mit Kreide oder Kalk "gestreckt". Auch werden Matratzen mit nur 2% Naturlatexanteil als Naturlatex-Matratzen verkauft, wobei es durchaus Matratzen mit nahezu 100% Naturlatexanteil im Handel gibt. Um den fehlenden gesetzlichen Schutz des Begriffs Naturlatex auszugleichen, wurde Ende 1994 der QUL gegründet, der das QUL-Qualitätssiegel entwickelte. Seit 1997 vergibt der QUL das Qualitätssiegel bzw. das Zertifikat an Naturlatex-Produkte nach sorgfältiger und umfassender Laboranalyse. Die detaillierten Prüfkriterien, Vergaberichtlinien und Prüfparameter, sowie Muster von Siegel und Zertifikat finden Sie in den entsprechenden Rubriken. Das QUL Zertifikat verhindert, daß in Latexmatratzen folgende Inhaltsstoffe in bedenklichen Konzentrationen vorkommen: |
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Öko Test Öko-Test lässt monatlich bis zu 1.000 Produkte von unabhängigen Laboren untersuchen. Die Palette der getesteten Produkte umfasst grundsätzlich alles, was man zum Leben braucht, und reicht von Kinderschnullern, Mineralwasser, Joghurts, Shampoos, Energiesparlampen und Medikamenten bis hin zu Rentenversicherungen und Kondomen. Testeinkäufer von Öko-Test kaufen die Produkte anonym im Handel ein. Das Unternehmen betreibt selbst keine eigenen Labore, arbeitet aber mit Prüfinstituten in ganz Deutschland zusammen, die ihre Qualifikation durch eine entsprechende Zulassung unter Beweis gestellt haben und über die modernsten Messmethoden verfügen. Denn laut Chefredakteur Jürgen Stellpflug verbessert es die Chancen in gerichtlichen Auseinandersetzungen erheblich, wenn die Tests nach den neuesten wissenschaftlichen Standards durchgeführt werden. Die Kosten für einen Test variieren je nach Aufwand und liegen im Durchschnitt bei 10.000 Euro pro Test. Nach welchen Schadstoffen, Inhaltsstoffen oder Wirksamkeiten die Labors suchen, bestimmt jedoch Öko-Test. Die Testkriterien werden dabei immer wieder an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst. So wurde bei Nuss-Nougat-Creme im Jahre 2005 nach gesundheitsschädlichen Transfettsäuren gesucht. Nachdem die Hersteller dieses Problem in den Griff bekommen haben, wurde allerdings der Schadstoff 3-MCPD-Fettsäureester entdeckt. Daraufhin ließ Öko-Test im Jahr 2009 die Nuss-Nougat-Cremes auf diesen Schadstoff untersuchen. Die Testergebnisse der Labors werden von den Redakteuren bewertet. Hersteller kritisieren dabei oft, dass Öko-Test weitaus strenger ist als der Gesetzgeber. Auch Produkte, die gesetzliche Vorgaben einhalten, können mit ungenügend abschneiden. Öko-Test hält dagegen, dass zwar die gesetzlichen Grenzwerte in die Bewertungsüberlegungen mit einfließen, aber wenn es Alternativen zu gesundheitlich bedenklichen Inhaltsstoffen gebe, seien diese die bessere Wahl. So seien beispielsweise aromatische Amine als Farbstoffe an Kleidung erst ab einem Gehalt von 30 Milligramm gesetzlich verboten, doch auch geringe Mengen seien Krebs erregend. Gleiches gilt für die Gen-Technik: Lebensmittel, die weniger als 0,9 Prozent gentechnisch veränderte Bestandteile enthalten, gelten laut EU-Gesetzgebung als gentechnikfrei. Öko-Test wertet Produkte selbst dann ab, wenn sie nur geringste Mengen von Genmaterial enthalten. Nach Ansicht von Öko-Test gibt es zudem in gesetzlichen Vorgaben oft Regelungslücken. So seien beispielsweise die krebserregenden aromatischen Amine in Textilien zwar verboten worden, in Baby- und Kinderspielzeug waren sie noch erlaubt. Quelle: Wikipedia |


